KI 1.3 — Neuronale Netze verstehen
Modul 1.3 · Theorie

Perzeptron — die einfachste Zelle

Perzeptron: Berechnet y = activation(Σ wᵢ·xᵢ + b). Inputs xᵢ werden mit Gewichten wᵢ multipliziert, summiert, mit Bias b verschoben und durch eine Aktivierungsfunktion geschickt.

Anatomie

  • Inputs (x): Die Eingabe-Features.
  • Gewichte (w): Wie wichtig ist jedes Input? — Lernbar.
  • Bias (b): Verschiebt den Schwellwert — Lernbar.
  • Aktivierungsfunktion: Macht aus linearer Summe etwas Nichtlineares.
  • Output (y): Die Vorhersage.

Multi-Layer-Perceptron (MLP)

Mehrere Schichten von Perzeptronen — jedes Output einer Schicht wird Input der nächsten. Das ergibt ein tiefes neuronales Netz.

LayerFunktion
Input LayerEmpfängt die Daten (z.B. 784 Pixel bei 28×28-Bild)
Hidden Layer(s)Lernen abstrakte Features (Kanten → Formen → Objekte)
Output LayerGibt die Vorhersage (z.B. 10 Wahrscheinlichkeiten für Ziffern 0-9)
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Universal-Approximations-TheoremEin MLP mit nur einer hinreichend großen Hidden Layer kann THEORETISCH jede stetige Funktion approximieren. In der Praxis nutzt man tiefere Netze — sie lernen effizienter.
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