Nominalskala — Namen ohne Reihenfolge
Definition · Nominalskala
Werte sind nur Kategorien. Du kannst sagen ob zwei Werte gleich oder verschieden sind — mehr nicht. Es gibt keine sinnvolle Reihenfolge.
erlaubt: =, ≠ verboten: <, >, +, −, ·, ÷Eisdiele-BeispielLieblings-Sorten: Vanille, Schoko, Pistazie, Erdbeere. Du kannst zählen wie viele Pistazie wollen. Aber: „Pistazie ist mehr als Vanille"ergibt keinen Sinn. Es gibt keine natürliche Reihenfolge.
Weitere Beispiele
- Geschlecht (m, w, divers)
- Postleitzahl (eine PLZ ist nicht „größer" als eine andere — auch wenn sie nummerisch ist!)
- Augenfarbe
- Trikotnummer im Sport
- Berufsgruppe
Was darfst du rechnen?
- Häufigkeiten zählen — wie oft kommt jede Kategorie vor?
- Modus — die häufigste Kategorie
- Anteil/Prozent — z.B. „45 % wählen Schokolade"
Was ist verboten?
- Mittelwert von Eissorten — sinnlos
- Median — gibt es nicht ohne Reihenfolge
- „Vanille + Schoko = ???"
Klassische FalleWenn Postleitzahlen als Zahlen aussehen, heißt das nicht, dass du den Mittelwert bilden darfst. „Mittlere PLZ Deutschlands = 50000" wäre Quatsch — sagt nichts aus.
