Statistik 2 · Konfidenzintervalle
Kapitel 4 · KI mit t

KI für μ — t-Verteilung (kleine n, σ unbekannt)

Bei kleiner Stichprobe (n < 30) und unbekanntem σ benutzt du Stichproben-σ s statt σ und ersetzt z durch t:

Formel · KI für μ (t-Variante)
KI = x̄ ± t1−α/2; n−1 · s/√n

Freiheitsgrade df = n − 1. Aus t-Tabelle abzulesen.

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t-Verteilung vs. z-Verteilungt hat „dickere Schwänze" als z — kompensiert die zusätzliche Unsicherheit durch s statt σ. Für n → ∞ konvergiert t gegen z. Faustregel: ab n ≥ 30 sind die Unterschiede vernachlässigbar.

Beispiel

n = 16, x̄ = 105, s = 12. 95 % KI für μ?

  1. df = 15. t0.975; 15 = 2.131 (aus Tabelle).
  2. SE = 12 / √16 = 3.
  3. Margin: 2.131 · 3 = 6.39.
  4. KI = [98.61, 111.39]

Im Vergleich: mit z (was hier falsch wäre) → KI = 105 ± 1.96·3 = [99.12, 110.88]. Schmaler, aber statistisch unzulässig bei kleiner n.

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